Mittwoch, 8. September 2010

"Wenn man im Mittelpunkt einer Party stehen will, darf man nicht hingehen" (Audrey Hepburn)

Der Samstagabend ging fast genauso spannend weiter wie der Tag, nämlich in einem Club in South Beach, für dessen Eintrittspreise ich eigentlich eine Übernachtung mit Frühstück verlangen würde, aber gut.
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Kontrastreicher hätte das laute und bunte South Beach zu den ruhigen und friedlichen Everglades nicht sein können und auch in sich könnte es kaum vielfältiger sein.
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Dort sieht man jede Menge Frauen in kurzen Presswurstkleidern mit High Heels. Immerhin ungefähr 70% können darin laufen, 30% darin tanzen. Daneben kiffen ein paar extracoole Gangster, knutscht ein Punkerpärchen und ein paar Meter weiter stolpert ein Penner über die Straße.
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Da war mir der nette Vogel lieber.
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Beim Eintritt in den Club hat sich übrigens mal wieder meine innere Feministin gemeldet und rief laut: "Sauerei!" Als Frau zahlt man nämlich 20 Dollar weniger Eintritt und muss nicht mit den Männern in der Schlange warten. Das freute mich zwar in dem Moment, aber gerecht ist das nicht.
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Die gesparten 20 Dollar zahlen die Frauen übrigens im Club selbst in anderer Form. Typen finden es nämlich vollkommen normal, einen einfach wegzuziehen, um mit ihnen den Balu zu tanzen.
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Neben dem Balu gibt es eine weitere Form des eigenartigen Tanzes, eine Art pervertierte Conga, bei dem ein Typ einfach ein paar Mädels beckenkreisend und arschschwingend hinterherläuft.
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War sehr lustig in dem Club, viel Brüste, viel Swagger, aber trotzdem spaßig.
 
Part of the Party

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