Mein jüngeres Selbst war zu diesem Zeitpunkt schon ein bisschen älter als das Strandpuzzle-Selbst und spricht durch einen Schnorchel, um die Verwandtschaft zu informieren, dass sie gerade über einem Krebs schnorchelt.
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Gestern habe ich probiert, ob ich das noch kann. Kann ich.
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Das Wochenende stand ganz im Zeichen des Pools. Freitag bis Sonntag addiert, habe ich 12 Stunden dort verbracht. Das Ergebnis: basic scuba diving skills und knusprig braun gebratene Haut.
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Tauchen macht, wie erwartet, sehr viel Spaß und unter Wasser zu atmen und sich dort tatsächlich länger aufzuhalten ist traumhaft schön und friedlich. Naja, friedlich nur fast, denn ein bisschen fehlt mir unter Wasser schon noch die Kontrolle. Das hat zur Folge, dass selbst die leichte Strömung im Pool (die ja nur von der Wasserzufuhr an den Seiten kommt) reicht, damit ich unter Wasser unkontrolliert durchs Wasser rolle, unschlüssig ob ich gerade mehr Auftrieb oder Abtrieb brauche.
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Beim Sitzen auf dem Pool Boden gab es diese Verwirrung nicht. Während mein Hintern, dank des Zylinders auf dem Rücken, bequem saß, sind meine Füße samt Flossen nach oben getrieben. Das Ergebnis ist das Selbe: Unkontrolliertes Kind kullert im Pool herum.
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Daran werde ich wohl noch arbeiten müssen.
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Die neuen Lieblinge im Campuszoo sind übrigens die "Schwimmvögel", die quasi direkt vor meiner Haustür wohnen. Eine Mama mit zwei Kindern, fast so wie Zuhause.
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Die Tatsache, dass ich den Eingang nehmen wollte, der ein bisschen weiter weg vom Pool ist, um die Schwimmvogelfamilie zu sehen, hat mir dann sogar zu einer amerikanischen Alltagshandlung verholfen.
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Habe von zwei Kindern (denn in meinem Wohnheim wohnen drei Familien) Limonade für 25Cent den Becher gekauft. Die kann man übrigens auch für ein paar Simoleons kaufen.
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| Schwimmvogelfamilie, tatsächliche Artbeschreibung leider unbekannt |

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