Donnerstag, 19. August 2010

"Wirklichkeit ist das, womit wir uns identifizieren" (Deepak Chopra)

Man kann diese Uni nicht nicht mögen! In Mannheim war es noch total daneben, mit dem Uni Mannheim Rucksack rumzulaufen, den man als Ersti geschenkt bekommen hatte. Hier trägt jeder stolz seine UM T-Shirts (allgemein, passned zur Sportart oder zum Studiengang), seine UM Shorts mit UM Ohrringen. Unterwegs ist man mit dem UM Bus, dem Hurry Cane Shuttle (schließlich sind die Studenten hier die Canes, glaube ich zumindest...) und wenn mal was passiert, dann kommt die hauseigene UM Polizei.
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Viele Geschäfte sind in orange-grün (die Uni Farben) dekoriert und haben extra Abteilungen für die Bedürfnisse der Studenten. Dann sind sämtliche Haushaltsartikel und diverse Einrichtungsartikel, wahlweise auch der UM Coffe-to-go-Becher. Dagegen ist der Schulanfang in den deutschen Geschäften mit ein paar Blöcken und roten und blauen Hefteinbänden für Deutsch und Mathe eher winzig.
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Auf dem Campus hängen Schilder, die die Studenten wilkommen heißen. Vorhin hat sich eine Gruppe Studenten auf einen Truck gesetzt und sind jubelnd losgefahren: "Welcome home!"
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Der Campus ist eine eigene Stadt. Kein Wunder also, dass ich mich hier genauso verlaufe, wie überall anders auf der Welt auch. Habe für den gleichen Weg gestern Abend schon wieder eine neue Route entdeckt, die ganz wo anders hinführt.
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Tag drei ohne Koffer und ich fande es war Zeit für ein bisschen Notfall Shopping. Nach 20 Minuten Telefonat stellt sich heraus, sie hatten zwar die Adresse, aber keine US Telefonnummer von mir. Das ist natürlich ein Skandal, da ich zu dem Zeitpunkt noch gar keine Nummer hatte.
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Einkaufen wollte ich in den USA natürlich auch. Nur nicht so bald.
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Ich muss mich übrigens noch daran gewöhnen, dass ich nicht mehr nach draußen gehe, um mich abzukühlen, sondern um mich aufzuwärmen. Heute habe ich tatsächlich gefroren und musste nach draußen gehen, um meine Gänsehaut loszuwerden.
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Das war übrigens bei der Orientation Veranstaltung für Exchange students. Da kamen wir alle ganz aufgeregt an und gingen alle ein bisschen deprimierter als wir angekommen waren. Diagnose: Totale Überforderung.
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Eine gute Nachricht gibt es dann doch: In der Dining Hall gibt es Kaba. Juhu!

Uni und Shoppingcenter

1 Kommentar:

  1. that is so beautifull..! :) Enjoy roaming around it, hopefully in the company of some freshly washed clothes soon...

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