Freitag, 31. Dezember 2010

"Ein Spiel, ein Spiel - ich liebe Spiele!" (Dori aus Findet Nemo)

Als Abschluss für diesen Blog soll es keine großen Abschiedsworte geben, sondern lieber etwas Lustiges: Ein  Spiel!
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Die Regeln sind einfach, zu jeder ungeraden Zahl schreibe ich etwas, das ich nicht vermissen werde, zu jeder geraden Zahl schreibe ich etwas, das ich vermissen werde.
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1.       Wireless Canes: Die nervigste und ja, davon bin ich überzeugt, hinterlistigste Internetverbindung des Erdzeitalters.
2.       Die Leute. Zusammen mit einer lustigen Truppe Internationals unterwegs zu sein hat Spaß gemacht und auch in der Dining Hall habe ich fast immer jemand Bekanntes getroffen.
3.       Die Dining Hall: All you can eat und nothing you have to clean afterwards ist zwar eine feine Sache (wenn auch teuer), aber ich freue mich auf Essen mit Geschmack.
4.       Die UM Party Series: Mit einem Schulbus voller voller Leute günstig nach South Beach.
5.       Die Dorms. Hässliche und dreckige Kämmerchen mit minimalster Privatsphäre. Ich mag zwar Geselligkeit, aber die gibt es auch auf andere Weise.
6.       UMTV: Trotz Uni schon für das Fernsehen arbeiten und jede Menge Möglichkeiten sich an Kamera und anderem Equipment auszutoben.
7.       Leitungswasser, das nach Pool schmeckt
8.       Pool!
9.       Public Transportion bzw. dessen Abwesenheit
10.   Der UM Scuba Club. Tauchen ist mit das Beste, das ich in Miami gemacht habe und ein neues, festes Hobby von mir.
11.   Eine Chinesin, die ohne zu klopfen ins Bad herein marschiert und selbiges auch gerne unter Wasser setzt. In manche Türen gehört einfach ein Schloss.
12.   Den Ozean, denn in der Nähe von viel Wasser fühle ich mich einfach wohl.
13.   Telefonate die zu 40% aus „Hallo. Hallo? Hallo? Hörst du mich?“ bestehen, Skype sei Dank: „Ich seh dich, aber ich höre nichts. Hallo? Sag mal was“, „ah, das Bild hängt“.
14.   Pier. Keinen speziellen, die Erfindung Pier allgemein.
15.  Klimaanlagen. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass man durch ein offenes Fenster gute Luft hereinlässt und nicht heraus, ergo gehört in ein Zimmer einfach ein Loch nach draußen. Außerdem mag ich keine arktischen Temperaturen im Sommer.
16.  Zumba! Endlich mal ein Sport, der mir Spaß macht.
17.  Trinkverbot im Freien. So viele schöne Plätze draußen und keine gemütliche Ecke zum Trinken...
18.  Gutes Deutsch. Ja, das klingt seltsam, aber die einzigen Leute mit denen ich mich auf Deutsch unterhalten habe, haben gutes und grammatikalisch meist richtiges Hochdeutsch gesprochen. Zurück im Badner Land, mit Assifernsehen, höre ich da leider ganz andere Variationen.
19.   Ähm…
20.   Einfach alles! Die ganze Erfahrung, das ganze Abenteuer war einfach so vollkommen fabelhaft und einmalig. Und ich werde die ganzen fünf Monate und einfach das Dortsein vermissen. Ich habe mich so lange auf den großen Auslandsaufenthalt gefreut und ständig war dieses große Abenteuer vor mir. Jetzt bleiben mir dafür viele bezaubernde Erinnerungen und Unmengen an zauberhaften Fotos.
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Tudeldu Miami!

I heart Miami

Donnerstag, 30. Dezember 2010

"Die Ware Weihnacht ist nicht die wahre Weihnacht" (Kurt Marti)

Weihnachten ist ja bekanntlich ein Familienfest und tatsächlich war es sehr schön schon an Weihnachten wieder zu Hause zu sein.
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Besonders schön vor allem, bei all dem Schneechaos in Europa. Das mit dem Sand statt Schnee hätte ich gerne doch beibehalten.
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So sehr ich mich an den Anblick von Küsten und Stränden und einem Pier gewöhnt habe und so sehr Bilder von solchen Gegenden viel realer und verwandter wirken als zuvor, so sehr vermisse ich das jetzt auch. Die Winterlandschaft ist zwar hübsch, aber einfach zu kalt.
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Einen Vorgeschmack auf Weihnachten hatte ich aber schon in Miami bekommen bei einem Besuch von Santa’s Enchanted Forest. Ein zweigeteilter Park der zum einen einfach ein Rummel war und zum anderen… eine Explosion bunter Lichter und kitschiger Weihnachtsdekoration, die sich bei der Detonation in seltsame Dekobuden und Lichtspektakel verwandelt haben.
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Da gab es zum Beispiel so geschmackvolle Variationen wie schlittschuhlaufende Bären, weihnachtliche Marsmännchen und Rudolf in verschiedenen künstlichen und echten Varianten.
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Da bevorzuge ich doch die geschmackvolle Dekoration zu Hause.
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Ein bisschen Floridakitsch habe ich aber doch mitgebracht: An unserem Weihnachtsbaum hängt ein Seestern mit Sonnenbrille und Muschelbikini!
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Und Apropos Weihnachten. An Weihnachten braucht man natürlich Geschenke und bei unseren Trips durch diverse Gift Shops (vor allem während des Roadtrips) hatte ich genügend Zeit zu rätseln, was wohl das perfekte Geschenk ist.
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Ein UM Snuggie? Ein T-Shirt der vier für zehn Dollar Sorte? Ein Schnapsglas? Ein Alligatorkopf? Ein Muschelbilderrahmen? Ein Sammelteller aus Plastik? Ein aufblasbarer UM Footballspieler? Ein Plastikspielzeug mit dem man Leute wahlweise mit einem Alligator, Hai oder Delphin zwicken kann? Eine Postkarte mit dicken Nackten darauf?...
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Okay, ich denke ich höre besser auf mit der Aufzählung, bevor mir noch schwindlig wird. Nur eine abschließende Bemerkung. Die deutsche Bedeutung des Wortes „Gift“ aus Gift Shop ist was manche „gifts“ anbelangt erstaunlich treffend.

Weißer Wintersand

Mittwoch, 29. Dezember 2010

"Am Ziele deiner Wünsche wirst du jedenfalls eines vermissen: dein Wandern zum Ziel" (Marie von Ebner-Eschenbach)

Ein Roadtrip ist wohl mit die effektivste Art des Reisen und kommt beinahe dem Japanerklischee gleich: Aussteigen, Fotos machen, weiterfahren. Die Fotos haben wir zwar auch gemacht, mit zehn Städten in sieben Tagen haben wir eine gute Mischung aus knackigem Sightseeing und genussvollem Urlaub gefunden.
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Los ging es über den Tamiami Trail nach Naples, ein sehr hübsches Städtchen mit einem Bezirk namens Tin City. Dort kann man durch ein hübsch gemachtes Einkaufszentrum und am Hafen entlang bummeln. Eine weitere Attraktion ist das älteste Haus: 1895 gebaut. Der Europäer schmunzelt darüber, aber die Amerikaner finden ja auch Miley Cyrus alt genug…
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Selbstverständlich gibt es in Naples auch einen Pier.
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Fort Myers ist zwar auch ein sehr hübsches Städtchen, reißt aber nicht gerade die Wurzeln aus der Erde. Dafür gibt es dort das idyllische Inselchen Sanibel. Ideal zum Muscheln sammeln und Wassersport.
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Zum Thema Wassersport: dort steckt das Wort „Sport“ drin, das kann nicht gut gehen. In unserem Doppelkanu haben wir diverse Ausflüge in die Böschung unternommen. Als wir es dann doch noch um die Kurve geschafft haben, trieb dort ein älteres Paar in seinem Kanu und hat in friedlicher Ruhe einen Vogel auf einem Baum beobachtet. Wir hörten also auf zu paddeln und beobachten mit. Nicht merkend jedoch, dass  unser Kanu immer noch weitertrieb und bums, direkt in den Baum, auf dem der Vogel saß. Vorbei war es mit der natürlichen Ruhe.
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Das Abendprogramm war kulturell wertvoll mit dem Edison und Ford Winter Estates.  Ernsthaft, zwei intelligente und geschichtlich bedeutende Menschen, die auch noch best Buddies sind und sich zwei fette Ferienresidenzen direkt nebeneinander leisten können?! Nicht fair.
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Next up: Venice. Nein nicht das Party-Venice in Kalifornien, das beschauliche Venice in Florida, in dessen Strand man schwarze Haifischzähne sammeln kann und in dessen Innenstadt ein Trolley Santa Claus spazieren fährt. Als wir ihn dazu bringen wollten das „U“ mit den Händen zu zeigen, war er zunächst zögerlich: „I can’t do this. I’m a Penn State Fan“. Naja, irgeneinen Sport muss man am Nordpol ja auch verfolgen.
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So wie sich das für eien floridianische Stadt gehört, gibt es auch in Venice einen Pier.
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Jetzt ein Ratespiel zu starten, was wohl eine der Hauptattraktionen St. Petersbergs ist, wäre sinnlos. Es ist natürlich ein Pier.
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Was es noch dort gibt: Fort Desoto Park und Beach. Betonung auf Park und Beach, denn an das eigentliche Fort erinnern nur ein paar hin drapierte Steine und ein paar Infoschilder für die Touris.
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In Tampa geht es abends laut Reiseführer in Ybor City ab, einem Viertel, das für seine Zigarrendreher bekannt ist. Zwar gab es als wir da waren weder das noch Partymassen, aber wer kann es denn Floridianern oder Touristen schon verübeln, wenn sie sich nicht gerade zur kältesten Zeit überhaupt aus dem Haus wagen.
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Ein persönliches Highlight für mich war die Hafenbucht, in der wir doch tatsächlich echte, wilde Mantees (=Seekühe) gesehen haben!
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Nach den dicken Tieren sind wir zu den dicken Schwämmen gefahren. Die werden nämlich in Tarpon Springs von jeder Menge Griechen aus dem Meer gefischt.
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Weiter ging es zurück zur Ostküste in einer Monsterfahrt quer durch den Bundesstaat nach St. Augustine. Mit kurzer Shoppingpause in einer Outlet Mall in Orlando. Wer braucht da schon einen langweiligen Rastplatz?!
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St. Augustine ist die älteste Stadt der USA mit Attraktionen wie Ponce de Léons Jungbrunnen, einer Fußgängerzone durch ein schnuckeliges Altstadtviertel mit einem alten, holzigen Schulhaus und einem Fort, das auch tatsächlich ein Fort war. Groß, massiv, Stein – so muss das sein!
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Von St. Augustine sind wir direkt nach Daytona Beach zum Strand gefahren. Jawohl, gefahren, denn dort darf man mit gemütlichen 10mph auf dem unglaublich flachen Strand entlangtuckern. Sehr spaßig, vor allem wenn währenddessen im Radio Weihnachtsmusik läuft. Eben Sand statt Schnee – finde ich okay.
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Genug jetzt mit den lächerlichen Zufallsreimen und genug auch mit dem Roadtrip. Daytona Beach war vor Miami die letzte Station eines fabelhaften und (wie die Länge des Eintrags verrät) ereignisreichen Trips.
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Eine Sache nur noch: In Daytona Beach waren wir auch am Pier!

Timeline

Samstag, 25. Dezember 2010

"Abschied ist die innigste Weise menschlichen Zusammenseins" (Hans Kudszus)

Wow, das ging schnell.
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Es ist als wäre es erst gestern gewesen, als ich in Miami ankam. Kinder, wie die Zeit vergeht. Ihr seid aber gewachsen. Als ich Deutschland das letzte Mal gesehen habe war es noch so.
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Nein, das mit den Floskeln funktioniert eindeutig nicht. Es ist schwer so eine einmalige (und tatsächlich verdammt kurzweilige) Erfahrung wie das Auslandssemester in Miami in so etwas Klares wie Worte zu fassen, aber die Floskeln helfen da wohl nicht weiter.
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Es hört auf, wie es angefangen hat. Überall letzte Male und Abschiede und der Hintergedanke bei jedem Anblick: Präge dir das gut ein, du wirst es bald nicht wieder und vielleicht nie wieder sehen!
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Natürlich ist das alles wieder so unfassbar und deshalb so unwirklich, aber es gibt kurze Momente in denen ich für nur eine Sekunde alles realisiere. Das letzte Mal war es, als ich ein Foto von einem Schlangenhalsvogel im Sonnenuntergang am See angeguckt habe. Peng, da war dieses schmerzhaft traurige Gefühl, fast wie ein Schock. Und schwupps war es wieder vorbei.
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Beim Abschiedsbarbecue auf Key Biscayne war der Abschied auch nicht so wirklich fassbar. Erstens war es viel zu kalt und zweites war ein Gedanke viel präsenter: Der Strand hier ist traumhaft schön, warum zur Hölle sind wir nie dorthin gefahren, als es noch warm war?!
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Die großen Abschiedsworte haben wir auch nicht am letzten Abend im Coconut Grove gefunden. Als die Bar dabei war zu schließen, lagen sich plötzlich alle weinend in den Armen (und das waren fast alle Bargäste). Die unbeteiligten Zuschauer müssen sich vorgekommen sein wie in einem schlechten Melodrama.
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Ich weiß nicht ob es an den Leuten, den Palmen, den gratis T-Shirts oder einfach nur guter PR liegt, aber ich habe die Zeit hier an der Uni genossen, ja geliebt!
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Hier ist es wieder, das Gefühl für diesen Blogeintrag einen weisen und allumfassenden Schlusssatz zu finden, aber es klappt ja so oder so nicht.
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Obwohl doch:
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It's All About The U!

All about and all for the U

Freitag, 17. Dezember 2010

"It's a small world after all" (nervenzermürbender Song in einem Disney-Fahrgeschäft)

So klein, dass sich von Miami aus ein Wochenendtrip nach Puerto Rico lohnt. Und das ist nicht mal richtiges Ausland. Während andere Studenten die "reading days", also die freien Tage vor den Klausuren, in der Bibliothek verbracht haben, haben wir lieber Urlaub gemacht. Und zwar einen ganz fabelhaften.
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Old San Juan ist ein ganz zauberhaftes Städtchen und der Sonnenuntergang ist traumhaft schön. Als wir schon bettfertig in unserem charmanten guesthouse in den Bettchen lagen, ging draußen auf der Straße (wo sowieso Stadtfest war, haben ein glückliches Datum erwischt) auf einmal die Post ab. Der Grund des Lärms: Eine trommelnde und trötende Gruppe, die eine klatschende und tanzende Menschentraube angelockt hatte.
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So stelle ich mir doch südamerikanisches Land vor: Spontane Ausbrüche von Lebensfreude in der Öffentlichkeit. Bei uns hat es nur zum mitwippen auf dem Balkon gereicht.
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Die nächsten Tage habe ich mir ein dickes Souvenir zugelegt (nein, kein Manatee): Muskelkater.
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Noch nie hatte ich so einen sportlich aktiven Urlaub: Trampelpfad runter und wiederraufwandern (bzw. stoplern) im Regenwald El Yunque und im selbigen in einem eiskalten Wasserfall baden. Den erreichte man in etwa einer Viertelstunde im flotten Laufschritt, geht die ganze Zeit nur Treppen und Schrägen herunter, ganz leicht. Blöd nur, dass man den ganzen Spaß auch wieder heraufklettern muss.
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Ich bin der festen Überzeugung, Tolkien hatte die Idee für die Monstertreppen neben Minas Morgul aus Puerto Rico. Und die Feuer Morders dürften eine direkte Assoziation zu den Schmerzen in den Oberschenkeln gewesen sein.
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Die Arme bekamen ihr Training am nächsten Tag beim Festhalten auf dem Schlauchboot. Als "sein eigener Captain" konnte man in einer geführten Tour zwei Schnorchelziele inklusive Miniinsel anfahren. Oder sollte ich schreiben anrasen?! Jawohl, wir haben die Boote vor uns schamlos überholt.
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Der letzte halbe Tag war dann wieder ein herrlicher Chilltag am Strand, auch wenn das Wasser ein lustiges Wellenspaßbad war.
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Apropos Wasser, als wir im Flugzeug zur Startbahn gerollt sind, hat es angefangen zu regnen. Die Klausur einenTag später ist auch gut gelaufen.
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Na das war doch mal super Timing!

Panorama

Montag, 13. Dezember 2010

"Let me see if I have a brown bag" (CVS-Kassiererin)

Es wäre natürlich ein Verbrechen, die Weinflasche in einer normalen (leicht durchsichtigen!) Plastiktüte spazieren zu tragen. Ich meine das ganz ernst, in den USA ist das illegal.
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Mich versetzt das in "die gute alte Zeit" zurück, als man den Schülerausweis mit Füller ausgefüllt hat, um später das Geburtsdatum "wegkillern" und ändern zu können.
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Als die Schule vorbei war und ich an der Uni war und von Zuhause ausgezogen bin, habe ich mich ja schon ein Stückchen erwachsener gefühlt. Diese Entwicklung in Richtung "groß und stark" werden, hat in den USA aber einen großen Schritt zurück gemacht.
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Hier im Wohnheim zu wohnen, ohne eigenes Zimmer, ohne abschließbares Bad, ohne Küche oder Luxusgüter wie Fernseher zu wohnen, versetzt mich eher in die Jugendzeit zurück.
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Da konnte ich mein Zimmer auch nicht abschließen und meine Eltern konnten prinzipiell rein, wann sie wollten. Hier ist das auch so. Als im November Sicherheitschecks durchgeführt wurden, sind die Resident Assistents auch einfach ins Zimmer reinspaziert, selbst wenn niemand da war. Gleiches gilt für die Leute, die Leute, die die Duschköpfe austauschen.
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Die Dekoration in meinem Zimmer besteht auch nicht aus schicken Bildern, sondern aus Postern, Eintrittskarten und Werbeplakaten, die aus dem Flur stibitzt habe.
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Während man sich in Deutschland über das "viel zu verschulte" Bachelorsystem beklagt und wegen 500 Euro auf die Straße geht, zahlen die Kinderchen (bzw. ihre Eltern) hier ein unschlagbares Vermögen von 20.000 Dollar pro Semester und über Verschulung beklagt sich hier keiner. Warum auch?! Das hier ist kein verschultes System, das IST Schule.
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Strenge Anwesenheitspflicht, mehrere Wochenstunden und ständige Hausaufgaben sind hier normal. Außerdem ist die Uni hier sehr viel praktischer ausgerichtet. Es geht darum, den Studenten zu zeigen, wie man etwas macht und nicht darum, sie über etwas zu informieren, damit sie sich möglichst ihre eigenen Gedanken dazu machen.
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Natürlich hat alles so seine Vor- und Nachteile, aber in einem Bereich, kann Deutschland nich annähernd mithalten: Merchandise.
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Im "All Canes"-Fanshop gibt es neben den normalen Verrücktheiten wie Ibismütze, Schlabberlatz, Tangas, Bauchnabelpiercings, Hundeoutfit (inklusive Mütze), Grillunterlage, damit das U auf dem Burger und Miami auf dem Hotdog steht auch Weihnachtskugeln.
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Die hängt man vorzugsweise an einen grün-orangenen Baum, der auf einem U-Deckchen steht und mit grün-orangenen Lichterketten mit Footballhelmen geschmückt ist. Als Spitze dient selbstverständlich ein Engel im weißen Kleid mit... U-Muster darauf.

Teenager's room and teenager's fun in the mall

Donnerstag, 2. Dezember 2010

"Aww Let's Go Back to the Start" (´Coldplay - The Scientist)

So, das war also der letzte richtige Unitag. Ging verdammt schnell vorbei, das Semester.
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Das heißt, mir geht es wieder so, wie am Anfang. Überall Abschiede, letzte Male und letzte Momente. Das fällt schwer, denn ich mochte meine Kurse und meinen Alltag hier und jetzt liegt über allem, was ich tue, eine dicke Decke Melancholie.
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Zu allem Überfluss ist es heute auch noch kalt, das heißt so um die 20°C. Es wird eben doch Winter, aber ohne Weihnachtsmarkt und Plätzchen, ist das nur halb so schön.
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Den Schnee vermisse ich allerdings nicht, die Palmen sind ein ganz guter Ersatz.