Samstag, 30. Oktober 2010

"Wo gehen Leute hin, wenn sie New York verlassen - Ähm, die wirkliche Welt" (Sex and the City)

Ich weiß nicht, ob ich gerade Miami als die wirkliche Welt bezeichnen würde, aber zumindest ist das der Alltag, in den ich nach einem fabelhaften Wochenende in einer fabelhaften Stadt zurückkehre.
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Man hört ja immer viel von Vitamin "B" und eigentlich bin ein kein großer Fan davon, aber wenn das Vitamin B eine fabelhafte Wohnung in Manhatten hat, sieht das anders aus.
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Es war zwar kein meditatives Einfach-Nur-Da-Sein-Ding, sondern ein euphorisch durchgeknalltes Einfach-Nur-Da-Sein-Ding, aber mindestens genauso bezaubernd. Einfach nur durch Manhatten zu laufen, durch Geschäfte zu bummeln, Fotos zu machen und die Kopf-In-Den-Nacken-Touri-Pose zu perfektionieren.
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Union Square Park, Flat Iron Building, Bryant Park, Times Square, Rockefeller Center und alles dazwischen. Zum Abschluss noch ein bisschen Kultur: Eine Führung bei den United Nations: Interessant und nachdenklich stimmend.
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Ich habe mir trotz fabelhaften Wetters übrigens eine Mütze gekauft. Verrückt, es ist ja tatsächlich Herbst. In Miami vergisst man das schnell. Und mit man meine ich mein tauchendes, poolplanschendes, flipfloptragendes Selbst.
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Die Quizfrage des Tages: Warum gibt es eigentlich diese hübsche rote Treppe am Times Square?! Hat sie außer dem Empire-State-of-Mind-Video noch einen anderen Sinn?!
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Meine heißersehnte Broadwayshow war leider kein spektakuläres Musical sondern nur netter, süßer Singsang. Mary Poppins ist als Musical für Erwachsene eher... nennen wir es verbesserungswürdig.
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Was könnte die Stimmung nach so einer Enttäuschung besser heben als ein Fangirl-Moment. Shoppen im Laden von Patricia Field (=Stylistin von Sex and the City), eine Mischung aus trendigem Fashionstore, abgedrehten Fetishstore und Halloweenkostümladen (wobei die letzteren Kategorien manchmal schwer auseinander zu halten waren). Meine Schal- und Ohrringsammlung ist um zwei sehr wertvolle Schätze reicher.
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Abends dann clubben. Zwar nicht einer der besten (war ja klar, ausgerechent das Wochenende, an dem ich da bin...), aber trotzdem ein lustiger, feuchtfröhlicher, käseburgiger Abend.
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Dementsprechend schwer war das Aufstehen, habe meine Augen kaum aufbekommen. Als ich so langsam zu mir kam, stellte ich fest: Scheiße, ich kriege meine Augen tatsächlich kaum auf, zumindest das linke nicht, aus unerfindlichem Grund geschwollen.
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An einem fotointensiven New-York-Tag war ich sehr dankbar für meine Brille mit schwarzem Rand. Die hatte ich übrigens sowieso die meiste Zeit auf, in NYC ist alles so riesig und großartig, da kommt man mit Kurzsichtigkeit nur bis zum nächsten Spieß-Straßenstand.
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Ein traumhaft sonniger Tag in der Traumstadt schlechthin: Flohmarkt, Central Park, Public Library (noch ein Fangirl-Moment, schließlich haben Carrie und Mr. Big dort beinahe geheiratet), ein Spaziergang über die Brookly Bridge, Ground Zero und ein schätzungsweise 20kg schwerer Burrito.
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Schön ist auch, dass es in so einer schnelllebigen Stadt eine Konstante gibt, die sich seit 2006 nicht geändert hat: Die Spieße am Straßenrand brennen immer noch!

I heart New York

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